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Comeback Kid: Ex-Bassist Matt Keil ist verstorben

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Mit Songs wie ‘Wake The Dead’ oder ‘G.M. Vincent And I’ erlangten Comeback Kid weltweit Berühmtheit. An der Entstehung von letzterem war auch Matt Keil beteiligt, der von 2008 bis 2014 den Bass bei den kanadischen Hardcore-Punkern bediente. Nun gab die Band via Social Media den Tod ihres einstigen Weggefährten bekannt.

Abschied und Andenken

„Schweren Herzens verabschieden wir uns von unserem langjährigen Freund und ehemaligen Bassisten Matt Keil“, schreiben Comeback Kid. „Er war ein unglaublich toller Freund und Musiker. Einfach der beste Typ, mit dem man touren, Zeit verbringen und neue Länder der Welt erkunden konnte. Wir senden seiner Frau Maddie und seinen beiden Töchtern unsere Liebe und möchten sein Andenken für all die kommenden Jahre in Ehren halten. Wir lieben dich, Matt K.“

Matt Keil litt an der neurodegenerativen Erkrankung ALS (Amyotropher Lateralsklerose), die als unheilbar gilt. Betroffen sind dabei die motorischen Nervenzellen im Rückenmark, die die gesamte Muskulatur des Körpers steuern. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu unwillkürlichen Zuckungen, Muskelschwäche und Lähmungen kommen. Da auch die Atemmuskulatur befallen ist, kommt es im fortgeschrittenen Stadium häufig zu Atemversagen.

Diagnostiziert wurde die Krankheit im Mai 2024. Keils Freunde und Familie starteten daraufhin eine Crowfunding-Kampagne, um die kostspielige medizinische Versorgung sowie Hilfsmittel finanzieren zu können. Nun werden die Einnahmen in die Beerdigung und einen Bildungsfond für Matt Keils Töchter investiert.

Am 13. Juli wurde auf der GoFundMe-Seite ein herzzerreißendes Statement von Ehefrau Maddie veröffentlicht. „Mit gebrochenem Herzen muss ich mitteilen, dass die Liebe meines Lebens und mein bester Freund gestern Nachmittag nach 19 Monaten Kampf gegen ALS verstorben ist. Wir führten eine harmonische Ehe voller Lachen und Freude. Er war ein großartiger Vater, mein persönlicher Komiker und der beste Partner. Ich werde dich mein Leben lang vermissen. Ich liebe dich für immer.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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